Fehlerquelle Recht: Wirksame Hilfe für Existenzgründer im Onlinehandel nötig

Wer hat schon gerne mit rechtlichen Bestimmungen und gesetzlichen Regelungen zu tun? Wenn irgendwie möglich, dann vermeiden wir die Beschäftigung mit juristischen Themen. Sie sind trocken, schwer verständlich, verwirrend und erscheinen oft widersprüchlich. Während Privatleute die Möglichkeit haben, einen großen Abstand zu dieser Materie zu halten, gehört die Auseinandersetzung mit rechtlichen Fragen für Existenzgründer und fortgeschrittene Unternehmer im Online-Handel zum täglichen Brot. Hier ist man nämlich von Gesetz wegen dazu verpflichtet, sich mit Verbraucherrechten, Urheber- und Markenrechten, dem Datenschutz und bestehenden Produktbestimmungen nicht nur auszukennen sondern diese auch im Web-Shop und im Tagesgeschäft lückenlos zu berücksichtigen. Fehler in diesem Bereich können den Online-Händler teuer zu stehen kommen. Im Falle von Zuwiderhandlungen drohen nämlich nicht nur rechtliche Auseinandersetzungen mit Kunden oder Geschäftspartner sondern auch kostspielige Abmahnungen von übereifrigen Anwaltskanzleien.

Rechtlich einwandfreie Rechts- und Verbrauchertexte bilden innerhalb dieser Disziplin das kleine Einmaleins. Widerrufs- und Datenschutzerklärungen, AGS oder Verbrauchertexte zur Verpackungsverordnung müssen stets dem aktuellen Stand der Rechtsprechung  und der Gesetze entsprechen, wenn man Abmahnungen vermeiden will. Auch der Umgang mit bestimmten Produkten stellt Existenzgründer und Online-Händler oft vor anspruchsvolle Aufgaben (http://www.internethandel.de/). Für Waren wie Lebensmittel, Medikamente, Alkohol, Nahrungsergänzungsmittel, Schmuck, Uhren, Schuhe oder Haushaltsgeräte, um nur einige Beispiele zu nennen, gelten nämlich rechtliche Sonderbestimmungen, die konsequent berücksichtigt werden müssen.

Wer nicht selber über die notwendigen juristischen Kenntnisse verfügt – dies dürfte die Regel sein – der benötigt entweder die Hilfe eines spezialisierten Online-Portals, das Web-Shops mit rechtssicheren Texten versorgt oder muss die Dienste eines kompetenten und versierten Anwalts in Anspruch nehmen. Hier sollte man keinesfalls am falschen Ende sparen. Sowohl die standardisierte Beratung per Web als auch die individuelle Betreuung durch einen Fachanwalt sind zwar mit Kosten verbunden. Diese sind allerdings eher gering, wenn man sie mit den wirtschaftlichen Folgen von Abmahnungen und rechtlichen Auseinandersetzungen vergleicht. Egal für welche Art der rechtlichen Betreuung man sich entscheidet: Wichtig ist, dass die Aktualität der Rechts- und Verbrauchertexte gewährleistet ist. Gerade vor dem Hintergrund der europäischen Harmonisierung im Onlinehandel kommt es häufig zu Änderungen der rechtlichen Regeln und Bestimmungen, die innerhalb des Web-Shops berücksichtigt werden müssen.

Das Online-Magazin INTERNETHANDEL will in seiner aktuellen Ausgabe (Nr. 98, 12/2011) sowohl Existenzgründer als auch erfahrene Unternehmer vor weit verbreiteten und folgenschweren Fehlern im Online-Handel schützen (http://www.internethandel.de/inhalt/50-Fehler-im-Onlinehandel-Existenzgruendung). Vorgestellt werden hierzu die 50 häufigsten Fehler, übersichtlich angeordnet in zehn aussagekräftigen Kategorien, Der umfangreiche Ratgeber beschäftigt sich dabei nicht nur mit Fehlern in rechtlichen Fragen. Weitere Themenkomplexe sind die inhaltliche und die finanzielle Planung, die Fremdfinanzierung, das Marketing, die Suchmaschinenoptimierung und andere.

(Quelle. www.internethandel.de)

Über wilhelmadt

Bildungsmanager bei wisoak professional in Bremen
Dieser Beitrag wurde unter Marketing, Recht abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s